Resilienz-Häppchen: Akzeptanz - wie du in stressigen Momenten handlungsfähig bleibst

Es gibt diese Tage, da läuft einfach alles anders als geplant. Der Terminkalender ist voll, der Stresspegel hoch – und genau in diesen Momenten reagiert Dein Kind überhaupt nicht so, wie Du es Dir vorstellst.

Puh. Glaub mir, diese Situationen kenne ich nur zu gut.

Genau hier möchte ich die erste Säule der Resilienz ins Spiel bringen: Akzeptanz
Doch wie schaffen wir es, in genau solchen Akzenten der Überforderung nicht die Nerven zu verlieren?

Einmal tief durchatmen

Wenn die Situation blockiert ist und der Druck steigt, hilft oft nur eines: Einmal kurz die Stopp-Taste drücken. Atme tief durch und sage Dir selbst:

„Ich kann diese Situation jetzt gerade nicht ändern. Sie ist, wie sie ist. Aber ich kann lernen, damit umzugehen.“

Akzeptanz bedeutet in diesem Fall nicht, dass du alles gutheissen musst oder aufgibst. Es bedeutet schlicht, die Realität des Augenblicks anzuerkennen, anstatt deine wertvolle Energie gegen eine Wand zu rennen.

Sobald du die Situation innerlich angenommen hast, kannst du Dich aus dem inneren Konflikt lösen. Stelle dir stattdessen zwei ganz gezielte Fragen:

  • Was braucht mein Kind jetzt gerade?

  • Was brauche ich selbst in diesem Moment?

Alleine diese Fragen lösen das Problem zwar nicht sofort in Luft auf, aber sie bewirken etwas Entscheidendes: Sie holen Dich aus der Hilflosigkeit heraus und machen Dich wieder handlungsfähig. Mit einem klaren Kopf kannst du der Situation neu begegnen und eine echte Lösung finden, anstatt nur auf den Stress zu reagieren.

Probier es aus!

Der nächste stressige Moment kommt bestimmt. Versuche beim nächsten Mal, bewusst in die Akzeptanz zu gehen und Dir die beiden Fragen zu stellen.

Herzliche Grüsse

Janet

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Resilienz - was ist das?